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Verstehen Sie den Unterschied zwischen Typ 1 und Typ 2 Trauma

Verstehen Sie den Unterschied zwischen Typ 1 und Typ 2 Trauma

Was ist ein Typ-II-Trauma?

Ein Typ-II-Trauma ist eine Art von Trauma, das häufig andauert oder sich wiederholt. Es handelt sich hierbei um schwere und tiefgreifende psychische Probleme, die durch traumatische Erlebnisse wie Folter, Missbrauch und sogenannte „man-made disasters“ (durch Menschenhand verursachte Traumata) hervorgerufen werden. Typ-II-Traumata sind eine sehr ernste psychische Störung, deren Folgen sich auf viele Lebensbereiche auswirken können.

Was sind die Symptome eines Typ-II-Traumas?

Die Symptome eines Typ-II-Traumas können sehr unterschiedlich ausfallen und je nachdem, welches Trauma erlebt wurde, variiert die Art und Intensität der Symptome. Häufig leiden Betroffene unter einer Vielzahl an psychischen und physischen Symptomen, wie z.B.:

  • Depressionen
  • Anhaltendes Gefühl von Angst oder Nervosität
  • Schlafstörungen
  • Unfähigkeit, sich zu konzentrieren
  • Gedächtnisprobleme
  • Gefühl der Wertlosigkeit und der Hoffnungslosigkeit
  • Ständige Müdigkeit
  • Anhaltende Schuldgefühle
  • Verlust des Interesses an Dingen, die man früher gerne gemacht hat

Auch körperliche Symptome können auftreten, wie z.B.:

  • Kopfschmerzen
  • Muskelverspannungen
  • Schmerzen im Bauch- oder Brustbereich
  • Schwindelgefühle
  • Herzrasen
  • Atemnot

Welche Risikofaktoren erhöhen das Risiko, ein Typ-II-Trauma zu entwickeln?

Es gibt eine Reihe von Faktoren, die das Risiko erhöhen, ein Typ-II-Trauma zu entwickeln. Dazu gehören:

  • Ein früheres Trauma, besonders wenn es in der Kindheit erlebt wurde
  • Eine belastende Familiensituation
  • Eine schwere chronische Krankheit oder Behinderung
  • Ein Mangel an sozialer Unterstützung
  • Eine geringe emotionale Intelligenz
  • Ein Mangel an psychosozialer Ressourcen
  • Kultur, Religion und sozioökonomische Faktoren können ebenfalls eine Rolle spielen
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Wie wird ein Typ-II-Trauma behandelt?

Bei der Behandlung eines Typ-II-Traumas kommen verschiedene Ansätze zum Einsatz. Zunächst einmal muss der Betroffene in einem sicheren, vertrauensvollen Umfeld unterstützt werden. Dazu gehört, dass er sich öffnen kann und sich nicht bedroht oder unter Druck gesetzt fühlt. Diese Art von Behandlung kann in einem therapeutischen Rahmen, in einer Gruppentherapie oder in einer Kombination aus beidem stattfinden.

Psychotherapie

Psychotherapie kann eine sehr wirkungsvolle Behandlungsform bei Typ-II-Traumata sein. Sie kann helfen, die traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten und zu verstehen, die Gefühle und Gedanken, die mit dem Trauma verbunden sind, zu identifizieren und zu akzeptieren und schließlich Strategien zu entwickeln, um mit den Symptomen umzugehen.

Medikamentöse Behandlung

In manchen Fällen kann eine medikamentöse Behandlung sinnvoll sein, um die Symptome eines Typ-II-Traumas zu lindern und den Betroffenen zu helfen, sich besser zu fühlen. Diese Behandlung kann in Form von Antidepressiva, Antipsychotika oder Beruhigungsmitteln erfolgen. Es ist wichtig zu beachten, dass die medikamentöse Behandlung nur ein Teil der Behandlung sein kann und dass sie in Kombination mit anderen Therapien wie psychologischer und sozialer Unterstützung am besten wirkt.

Was kann man tun, um ein Typ-II-Trauma zu vermeiden?

Es gibt einige Dinge, die man tun kann, um das Risiko eines Typ-II-Traumas zu verringern. Dazu gehören:

  • Ein gesundes Maß an sozialer Unterstützung aufbauen und aufrechterhalten
  • Eine gesunde Lebensweise pflegen, indem man sich ausgewogen ernährt, regelmäßig Sport treibt und ausreichend schläft
  • Lerne, wie man eigene Gefühle und Gedanken erkennt und akzeptiert, und lerne, wie man mit ihnen umgeht
  • Lerne, wie man Stress reduziert und wie man mit schwierigen Situationen umgeht
  • Sich in schwierigen Situationen Hilfe und Unterstützung holen
  • Sich über die Symptome eines Typ-II-Traumas informieren und sich gegen sie wappnen
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Auch wenn man nicht alle Risikofaktoren kontrollieren kann, kann man doch einiges tun, um das Risiko eines Typ-II-Traumas zu senken. Indem man die oben genannten Schritte beachtet, kann man einiges tun, um sich auf ein traumatisches Ereignis vorzubereiten.