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Erstgespräch Psychotherapie: Wie geht es weiter?

Erstgespräch Psychotherapie: Wie geht es weiter?

Das erste Gespräch mit einem Psychotherapeuten oder einer Psychotherapeutin ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur psychischen Gesundheit. Nach dem ersten Gespräch stellt sich natürlich die Frage, wie es nun weitergeht. In diesem Artikel werden mögliche nächste Schritte nach dem Erstgespräch erklärt.

1. Diagnostische Abklärung und Behandlungsplanung

Nach dem Erstgespräch wird der Therapeut oder die Therapeutin in der Regel eine diagnostische Abklärung vornehmen. Dies bedeutet, dass die Symptome, Beschwerden und die persönliche Geschichte des Patienten genauer analysiert werden. Dabei kommen verschiedene diagnostische Methoden zum Einsatz, wie zum Beispiel Fragebögen, psychologische Tests oder auch das Gespräch selbst.

Auf Basis dieser Abklärung wird der Therapeut oder die Therapeutin einen individuellen Behandlungsplan erstellen. In diesem Plan werden Ziele der Therapie definiert, geeignete Therapiemethoden ausgewählt und eine grobe zeitliche Planung vorgenommen.

2. Festlegung der Therapieform

Nach dem Erstgespräch wird auch besprochen, welche Therapieform für den Patienten oder die Patientin am besten geeignet ist. Es gibt verschiedene Ansätze und Methoden in der Psychotherapie, wie zum Beispiel Verhaltenstherapie, tiefenpsychologische Therapie, systemische Therapie oder auch psychodynamisch orientierte Therapie.

Die Wahl der richtigen Therapieform hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel den Beschwerden des Patienten, der persönlichen Präferenz und auch den Zielsetzungen der Therapie. Gemeinsam mit dem Therapeuten oder der Therapeutin wird in der Regel die beste Therapieform ausgewählt.

3. Vereinbarung von Therapiezeiten und -dauer

Im Erstgespräch wird auch die Frage der Therapiezeiten und der -dauer besprochen. Die Termine für die weiteren Therapiesitzungen werden in der Regel zwischen dem Therapeuten bzw. der Therapeutin und dem Patienten bzw. der Patientin vereinbart. Dabei wird auch die Häufigkeit der Sitzungen festgelegt, beispielsweise einmal pro Woche oder alle zwei Wochen.

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Die Dauer der Psychotherapie kann von Person zu Person unterschiedlich sein und hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Art der Beschwerden, der Therapieform und auch dem individuellen Fortschritt während der Therapie. Gemeinsam mit dem Therapeuten bzw. der Therapeutin wird hier eine grobe Einschätzung vorgenommen.

4. Kostenübernahme und Finanzierung

Ein wichtiger Aspekt nach dem Erstgespräch ist auch die Frage der Kostenübernahme und der Finanzierung der Psychotherapie. In vielen Fällen werden die Kosten für eine Psychotherapie von der Krankenkasse übernommen. Allerdings können die genauen Regelungen von Land zu Land oder auch von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich sein.

Es ist wichtig, sich im Vorfeld über die Kostenübernahme zu informieren und gegebenenfalls Informationen von der Krankenkasse einzuholen. In einigen Ländern kann es auch möglich sein, dass die Kosten über andere Institutionen oder Zusatzversicherungen finanziert werden.

5. Fortsetzung der Therapie

Nach dem Erstgespräch geht die Psychotherapie weiter. In regelmäßigen Sitzungen wird der Therapeut oder die Therapeutin gemeinsam mit dem Patienten oder der Patientin an den festgelegten Zielen arbeiten. Dabei kommen verschiedene therapeutische Methoden zum Einsatz, wie zum Beispiel Gesprächstherapie, kognitive Verhaltenstherapie, Achtsamkeitstraining oder auch Entspannungsübungen.

Die Fortsetzung der Therapie erfolgt in der Regel über einen längeren Zeitraum. Es ist wichtig, an den vereinbarten Terminen teilzunehmen und aktiv an der Therapie mitzuarbeiten. Gemeinsam mit dem Therapeuten oder der Therapeutin kann der Patient oder die Patientin so seine psychische Gesundheit verbessern und seine persönlichen Ziele erreichen.