Skip to content
Home » Was psychisch Kranke sich wünschen: Ein besseres Verständnis und Unterstützung

Was psychisch Kranke sich wünschen: Ein besseres Verständnis und Unterstützung

Was psychisch Kranke sich wünschen: Ein besseres Verständnis und Unterstützung

Was wünschen sich psychisch Kranke?

Einleitung:
Psychische Krankheiten sind ein weitverbreitetes und ernst zu nehmendes Problem. Viele Betroffene wünschen sich, wieder eine „normale“ Arbeit auf dem ersten Arbeitsmarkt ausüben zu können. Doch wie können psychisch Kranke dazu befähigt werden, einer solchen Tätigkeit nachzugehen? Was bedeutet es für Betroffene und deren Familien, wieder ein selbstbestimmtes Leben führen zu können?

Gesellschaftliche Relevanz:
Die gesellschaftliche Relevanz psychischer Erkrankungen ist hoch. Betroffene müssen oft mit Stigmatisierung und Ausgrenzung kämpfen. Hinzu kommt, dass psychische Erkrankungen viele Betroffene daran hindern, einer Arbeit nachzugehen. Dies kann zu einer Abwärtsspirale aus Frust, Verzweiflung und Isolation führen. Es ist daher von größter Bedeutung, Betroffenen zu helfen, ein selbstbestimmtes Leben mit möglichst wenig Einschränkungen zu führen.

Vorurteile und Ängste:
Häufig wird psychisch Kranken eine Gefahr für die Gesellschaft unterstellt. Oftmals werden auch Ängste vor Ansteckung oder Gewaltausbrüchen geäußert. Diese Vorurteile und Ängste sind unbegründet und tragen dazu bei, psychisch Kranke zu diskriminieren und zu stigmatisieren. Es ist daher wichtig, dass psychisch Kranke in der Gesellschaft akzeptiert und unterstützt werden.

Arbeit als Weg zurück in die Gesellschaft:
Ein wichtiger Schritt, um psychisch Kranken den Weg zurück in die Gesellschaft zu ebnen, ist die Möglichkeit der Teilhabe am Arbeitsleben. Daher ist es gerade für psychisch Kranke so wichtig, einer regulären Arbeit nachgehen zu können. Denn Arbeit bedeutet nicht nur finanzielle Unabhängigkeit, sondern auch soziale Integration.

Gesetzliche Rahmenbedingungen:
Aufgrund des Sozialgesetzbuches (SGB) IX haben psychisch Kranke einen Anspruch auf Unterstützung. Dabei können verschiedene Maßnahmen in Anspruch genommen werden, wie zum Beispiel Beratung und Betreuung, Teilhabe am Arbeitsleben und Weiterbildung. Auch die Kosten für eine notwendige medizinische Behandlung werden übernommen.

Lesen Sie auch:   Psychologue cognitivo-comportemental à Caen

Unterstützung durch Beratung:
Um psychisch Kranken den Weg zurück in die Gesellschaft zu ebnen, kann eine professionelle Beratung eine wichtige Rolle spielen. Denn hier können psychisch Kranke über die verschiedenen Möglichkeiten informiert werden, ihre Krankheit zu behandeln und zu verarbeiten. Außerdem können sie hier Unterstützung bei der Suche nach Arbeit erhalten.

Unterstützung durch psychosoziale Betreuung:
Um psychisch Kranken den Weg zurück in die Gesellschaft zu erleichtern, kann eine psychosoziale Betreuung in Anspruch genommen werden. Hier können Betroffene von einem qualifizierten Team unterstützt werden, das sich aus Ärzten, Psychologen, Sozialarbeitern und anderen Experten zusammensetzt. Dabei können die Betroffenen beispielsweise über ihre Rechte informiert werden oder bei der Suche nach einer geeigneten Arbeit unterstützt werden.

Fazit:
Die meisten psychisch Kranken, auch schwer psychisch Kranken, wünschen sich Arbeit, insbesondere „normale Arbeit“ auf dem ersten Arbeitsmarkt. Um diesen Wunsch zu erfüllen, sollten Betroffene von professionellen Beratern und psychosozialen Betreuern unterstützt werden. Dabei ist es wichtig, dass psychisch Kranke mit Respekt und Verständnis begegnet wird. Nur so können sie den Weg zurück in die Gesellschaft finden und ein selbstbestimmtes Leben führen.