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Kann man psychotherapie steuerlich absetzen?

Kann man psychotherapie steuerlich absetzen?

Psychotherapie kann in bestimmten Fällen steuerlich absetzbar sein. Allerdings gibt es einige Voraussetzungen und Richtlinien, die erfüllt sein müssen. In diesem Artikel werden wir genauer darauf eingehen, wie dies funktioniert.

Was ist eine Psychotherapie?

Psychotherapie ist eine Form der Behandlung, die darauf abzielt, psychische Probleme und Störungen zu behandeln. Sie beinhaltet die Zusammenarbeit zwischen einem Psychotherapeuten und dem Patienten, um eine Verbesserung des psychischen Wohlbefindens zu erreichen. Psychotherapie kann zur Behandlung von Angststörungen, Depressionen, Stress oder anderen psychischen Erkrankungen eingesetzt werden.

Ist Psychotherapie steuerlich absetzbar?

Ja, Psychotherapie kann unter bestimmten Bedingungen steuerlich absetzbar sein. Nach deutschem Steuerrecht können Kosten für Psychotherapie als außergewöhnliche Belastungen geltend gemacht werden. Dies bedeutet, dass die Kosten für die Therapie von der Steuer abgezogen werden können, um die steuerliche Belastung zu verringern.

Voraussetzungen für die steuerliche Absetzbarkeit der psychotherapie

Damit Psychotherapie steuerlich absetzbar ist, müssen mehrere Voraussetzungen erfüllt sein:

  1. Medizinische Notwendigkeit: Die Psychotherapie muss aus medizinischer Sicht notwendig sein, um eine psychische Erkrankung zu behandeln. Dies muss durch ein ärztliches Attest oder eine Diagnose bestätigt werden.

  2. Angemessenheit der Kosten: Die Kosten für die Psychotherapie müssen angemessen sein. Dies bedeutet, dass sie im Vergleich zu anderen Vergleichsbehandlungen oder Therapiemöglichkeiten nicht übermäßig hoch sind.

  3. Nachweis der Zahlung: Es ist wichtig, einen Nachweis über die Zahlung der Psychotherapie zu haben, um die Kosten später gegenüber dem Finanzamt nachweisen zu können. In der Regel genügt hierfür eine Rechnung oder ein Zahlungsbeleg.

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Wie kann man die Psychotherapie steuerlich absetzen?

Um die Psychotherapiekosten steuerlich absetzen zu können, müssen diese als außergewöhnliche Belastungen in der Steuererklärung angegeben werden. Dabei gibt es jedoch einige Besonderheiten zu beachten:

  1. Zumutbare Eigenbelastung: Es gibt eine zumutbare Eigenbelastung, die vom Gesamtbetrag der Einkünfte des Steuerpflichtigen abhängt. Erst wenn die Kosten diese Grenze überschreiten, können sie steuerlich abgesetzt werden.

  2. Außergewöhnliche Belastungen: Die Kosten für die Psychotherapie müssen als außergewöhnliche Belastungen in der entsprechenden Anlage zur Steuererklärung angegeben werden. Hier sollten alle relevanten Belege und Nachweise aufbewahrt werden.

  3. Steuerliche Anerkennung: Die Kosten für die Psychotherapie werden in der Regel vom Finanzamt anerkannt, wenn die oben genannten Voraussetzungen erfüllt sind. Es kann jedoch zu individuellen Unterschieden und Prüfungen durch das Finanzamt kommen.

Fazit

Psychotherapie kann unter bestimmten Bedingungen steuerlich absetzbar sein. Es ist wichtig, die Voraussetzungen und Richtlinien genau zu beachten und alle relevanten Nachweise aufzubewahren. Im Zweifelsfall sollte man sich an einen Steuerberater oder das Finanzamt wenden, um genauere Informationen zu erhalten.