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EMDR Therapie an der Universitätsklinik Leuven

EMDR Therapie an der Universitätsklinik Leuven

Die EMDR-Therapie (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist eine bewährte Methode zur Behandlung von posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) und anderen traumabedingten Störungen. Die Universitätsklinik Leuven bietet diese Therapie als eine ihrer Behandlungsoptionen an.

Was ist EMDR-Therapie?

EMDR ist eine psychotherapeutische Methode, die in den 1980er Jahren entwickelt wurde. Sie basiert auf der Annahme, dass traumatische Erlebnisse nicht vollständig verarbeitet werden und im Gehirn gespeichert bleiben, was zu emotionalen und psychischen Problemen führen kann. Durch das gezielte und kontrollierte Auslösen von Augenbewegungen oder anderen bilateralen Stimulationen werden diese traumatischen Erinnerungen umstrukturiert und verarbeitet.

Wie funktioniert EMDR-Therapie?

Die EMDR-Therapie besteht in der Regel aus acht Phasen:

  1. Anamnese: Der Therapeut erfasst die medizinische und psychologische Vorgeschichte des Patienten und erfragt die spezifischen Symptome, die mit dem Trauma in Verbindung stehen.

  2. Aufbau einer Beziehung: Es wird eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Therapeut und Patient aufgebaut, damit der Patient sich sicher und unterstützt fühlt.

  3. Ressourcenidentifikation und Stabilisierung: Der Therapeut hilft dem Patienten dabei, emotionale Ressourcen zu identifizieren und zu nutzen, um mit belastenden Erinnerungen umzugehen.

  4. Identifizierung des belastenden Ereignisses: Gemeinsam mit dem Therapeuten erinnert sich der Patient an das traumatische Ereignis und identifiziert die damit verbundenen belastenden Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen.

  5. Bilaterale Stimulation: Während der Fokussierung auf das traumatische Ereignis führt der Therapeut bilaterale Stimulationstechniken durch, wie zum Beispiel das Bewegen der Augen des Patienten oder das Tappen auf die Knie.

  6. Installation einer positiven Überzeugung: Der Therapeut hilft dem Patienten, eine positive Überzeugung zu entwickeln, die die negativen Gedanken und Gefühle des Traumas ersetzt.

  7. Körperliche Entspannung: Der Patient lernt verschiedene Entspannungstechniken, um nach der Sitzung zur Ruhe zu kommen.

  8. Bewertung: Der Therapeut beurteilt regelmäßig den Fortschritt des Patienten und passt die Therapie gegebenenfalls an.

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Die EMDR-Therapie an der Universitätsklinik Leuven

Die Universitätsklinik Leuven bietet eine breite Palette von psychologischen und psychiatrischen Behandlungen an, darunter auch die EMDR-Therapie. Die Therapie wird von hochqualifizierten und erfahrenen Therapeuten durchgeführt, die speziell in der Anwendung der EMDR-Methode geschult sind.

Ein großer Vorteil der EMDR-Therapie an der Universitätsklinik Leuven ist die enge Zusammenarbeit mit anderen Fachdisziplinen wie Psychiatrie, Neurologie und Rehabilitation. Dies ermöglicht eine ganzheitliche Behandlung und eine umfassende Unterstützung des Patienten.

Darüber hinaus ist die Universitätsklinik Leuven eine renommierte Einrichtung für psychische Gesundheit und Forschung. Hier werden innovative Therapiemethoden entwickelt und ihre Wirksamkeit erforscht. Die EMDR-Therapie wird kontinuierlich evaluiert und verbessert, um den Patienten die bestmögliche Behandlung zu bieten.

Insgesamt kann die EMDR-Therapie an der Universitätsklinik Leuven eine effektive und professionelle Behandlungsoption für Menschen mit PTBS und anderen traumabedingten Störungen sein. Der ganzheitliche Ansatz und die Expertise der Therapeuten gewährleisten eine qualitativ hochwertige Betreuung und Unterstützung während des gesamten therapeutischen Prozesses.