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Definition der Psychotherapie laut WHO

Definition der Psychotherapie laut WHO

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Psychotherapie als "die gezielte Anwendung bestimmter psychologischer Methoden durch qualifizierte Fachkräfte, um bei der Behandlung von emotionalen Störungen, geistigen Störungen oder Verhaltensproblemen zu helfen". Diese Definition unterstreicht die Bedeutung der Psychotherapie bei der Bewältigung von psychischen Erkrankungen und bei der Förderung des psychischen Wohlbefindens.

Psychotherapie ist eine Form der Behandlung, die darauf abzielt, das psychische Leiden einer Person zu lindern oder zu heilen. Sie basiert auf wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen über die Funktionsweise des menschlichen Geistes und der menschlichen Emotionen. Der Prozess der Psychotherapie beinhaltet eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Therapeuten und dem Patienten, um eine sichere und vertrauensvolle Umgebung zu schaffen, in der der Patient über seine Gefühle, Gedanken und Verhaltensweisen sprechen kann.

Psychotherapie kann verschiedene Formen annehmen, darunter kognitive Verhaltenstherapie, psychodynamische Therapie, humanistische Therapie und familientherapeutische Ansätze. Der Therapeut wählt die am besten geeignete Therapiemethode aus, basierend auf den individuellen Bedürfnissen und Zielen des Patienten.

Die Psychotherapie ist sowohl bei akuten Problemen als auch bei langfristigen psychischen Erkrankungen wirksam. Sie kann bei der Bewältigung von Depressionen, Angstzuständen, Essstörungen, Suchtproblemen, posttraumatischen Belastungsstörungen und vielen anderen psychischen Störungen hilfreich sein.

Psychotherapie wird von qualifizierten Fachkräften wie Psychologen, psychiatrischen Fachärzten oder psychotherapeutischen Beratern durchgeführt. Diese Fachkräfte haben eine fundierte Ausbildung und Erfahrung in der Anwendung von psychotherapeutischen Methoden.

Die WHO betont die Bedeutung der Zugänglichkeit zur Psychotherapie und fordert die Integration psychotherapeutischer Dienste in die Gesundheitssysteme der Länder. Sie erkennt an, dass eine frühzeitige psychotherapeutische Intervention das Risiko von Langzeitfolgen psychischer Erkrankungen verringern kann.

Insgesamt ist die Psychotherapie ein integraler Bestandteil der psychischen Gesundheitsversorgung und spielt eine wichtige Rolle bei der Verbesserung des psychischen Wohlbefindens und der Lebensqualität der Menschen. Durch gezielte therapeutische Interventionen können psychische Störungen behandelt, Symptome gelindert und gesunde Verhaltensweisen gefördert werden.

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