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Hilfe bei psychischen Problemen: Was tun wenn man sich am Ende fühlt?

Hilfe bei psychischen Problemen: Was tun wenn man sich am Ende fühlt?

Was kann man machen wenn man psychisch am Ende ist?

Psychische Erkrankungen sind heute nicht mehr nur ein Tabu-Thema. Viele Menschen sind betroffen und leiden unter einer schweren psychischen Erkrankung. Wenn Sie am Ende sind und nicht mehr weiter wissen, gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, wie Sie sich Hilfe holen können.

Die „TelefonSeelsorge“

Die „TelefonSeelsorge“ ist eine kostenlose und anonyme Hotline. Unter den Rufnummern 0800-1110111 und 0800-1110222 erhalten Erkrankte und Angehörige Soforthilfe. Die Hotline ist täglich 24 Stunden erreichbar und kann sowohl am Telefon als auch per Mail oder Chat in Anspruch genommen werden.

Psychotherapeutische Hilfe

In vielen Fällen ist eine psychotherapeutische Behandlung der richtige Weg, um wieder in ein gesundes psychisches Gleichgewicht zu kommen. Hierbei kann eine ambulante Therapie über einen längeren Zeitraum oder eine stationäre Behandlung in Betracht gezogen werden. Eine psychotherapeutische Behandlung kann dabei helfen, die Ursachen für die psychische Erkrankung zu erkennen und besser zu verstehen.

Selbsthilfegruppen

Selbsthilfegruppen helfen Betroffenen dabei, sich gegenseitig zu unterstützen. In solchen Gruppen können die Betroffenen ihre Erfahrungen austauschen und sich gegenseitig Mut machen. Es gibt viele verschiedene Selbsthilfegruppen, die sich mit unterschiedlichen psychischen Erkrankungen beschäftigen. Die Teilnahme an einer solchen Gruppe kann eine gute Möglichkeit sein, sich selbst zu helfen und ein Gefühl der Verbundenheit zu erleben.

Sport und Bewegung

Sport und Bewegung können in vielen Fällen hilfreich sein, um psychische Probleme zu bewältigen. Regelmäßige Bewegung bewirkt, dass Glückshormone wie Endorphine ausgeschüttet werden, die ein Gefühl der Wohlbefindens vermitteln. Auch der Austausch mit anderen kann in einem Sportverein helfen, das eigene Selbstwertgefühl zu steigern und neue Freundschaften zu schließen.

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Gesprächspsychotherapie

Die Gesprächspsychotherapie ist eine Behandlungsform, bei der das Gespräch zwischen dem Patienten und dem Therapeuten im Vordergrund steht. Der Therapeut hilft dem Patienten dabei, sein Verhalten und seine Gedanken zu beobachten und zu analysieren. Dadurch können neue Perspektiven und Lösungen für Probleme gefunden und Verhaltensmuster verändert werden.

Medikamentöse Therapie

In manchen Fällen kann eine medikamentöse Therapie helfen, das psychische Gleichgewicht wiederherzustellen. Diese Art von Therapie sollte jedoch nur unter ärztlicher Aufsicht und in Absprache mit einem Facharzt durchgeführt werden.

Psychosoziale Unterstützung

Psychosoziale Unterstützung beinhaltet verschiedene Maßnahmen, die Menschen mit psychischen Erkrankungen helfen können. Hierzu gehören beispielsweise Sozialberatung, Beratung bei Arbeits- oder Wohnungssuche, finanzielle Unterstützung oder auch Hilfe beim Umgang mit Behörden.

Fazit

Wenn man psychisch am Ende ist, gibt es viele Möglichkeiten, sich Hilfe zu holen. Die TelefonSeelsorge bietet eine anonyme und kostenlose Hotline, die täglich 24 Stunden erreichbar ist. Eine psychotherapeutische Behandlung, die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe oder regelmäßige Sport- und Bewegungsaktivitäten können helfen, die psychische Erkrankung zu bewältigen. Auch eine medikamentöse Therapie oder psychosoziale Unterstützung können eine sinnvolle Ergänzung zu den anderen Therapiemöglichkeiten sein.